Automobilindustrie/Beschäftigungssicherung Über 1.000 Opelaner setzen Zeichen gegen Stellenabbau in Rüsselsheim

Mit einer kraftvollen Protestaktion haben über 1.000 Beschäftigte von Opel in Rüsselsheim während laufender Verhandlungen ein deutliches Signal gegen drohenden Stellenabbau gesetzt!

Wehende IG Metall-Fahnen.


Die Kolleginnen und Kollegen wollen nicht tatenlos zusehen, wie am traditionsreichen Entwicklungsstandort erneut hunderte Arbeitsplätze gestrichen werden sollen. Betriebsrat, Vertrauenskörper und IG Metall machten klar, dass die Zukunft der Industrie nur mit den Beschäftigten gesichert werden kann – nicht gegen sie. 

Mehr als 1.000 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich an der verhandlungsbegleitenden Aktion gegen die angekündigten Kürzungspläne bei Opel in Rüsselsheim. Während parallel Verhandlungen liefen, versammelten sich Beschäftigte am Standort, um gemeinsam Druck aufzubauen und deutlich zu machen, dass weiterer Stellenabbau am Entwicklungszentrum nicht widerspruchslos hingenommen wird.

Hintergrund sind Pläne zum Abbau von rund 650 Arbeitsplätzen im Entwicklungsbereich. Für viele Beschäftigte ist dies ein weiterer schwerer Einschnitt nach Jahren permanenter Umstrukturierungen und Personalabbau bei Opel und im Stellantis-Konzern.

Gerade der Entwicklungsstandort Rüsselsheim steht symbolisch für industrielle Kompetenz, Forschung und qualifizierte Arbeit in der Region. Entsprechend groß ist die Sorge in der Belegschaft, dass mit jedem weiteren Abbau nicht nur Arbeitsplätze, sondern langfristig auch Know-how und industrielle Zukunftsperspektiven verloren gehen.

Die IG Metall Darmstadt kündigt an, die Beschäftigten bei Opel aktiv zu unterstützen und gemeinsam Druck für Beschäftigungssicherung und Zukunftsinvestitionen aufzubauen.


1000 gegen Stellenabbau bei Opel