Diesmal zählts! 1. Mai - Sei dabei!

Wirtschaftsverbände und Bundesregierung starten einen Großangriff auf Beschäftigte und den deutschen Sozialstaat. Über die Abschaffung des 8-Stunden, bis hin zum Karenztag bei Krankheit. Dieses Jahr sollen die Schutzrechte von Beschäftigten massiv verschlechtert werden. Dagegen gehts am 1. Mai raus!

Warnstreik Georgsmarienhütte


Gemeinsam gegen Sozialabbau - Aufruf zum 1. Mai in Darmstadt

Der 1. Mai ist der Tag der Beschäftigten. Er steht für Solidarität, für Respekt vor der Leistung der Beschäftigten und für den gemeinsamen Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit. In diesem Jahr ist dieser Einsatz dringender denn je. Die IG Metall ruft daher alle Kolleginnen und Kollegen sowie alle solidarischen Menschen auf, am 1. Mai in Darmstadt gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen.

Demonstration und Kundgebung

Die Demonstration startet am
Freitag, 1. Mai, um 10:00 Uhr
am Gewerkschaftshaus Darmstadt,
Friedberger Straße 25, 64289 Darmstadt.

Von dort ziehen wir gemeinsam durch die Stadt. Die Kundgebung beginnt ab 11:00 Uhr auf dem Marktplatz Darmstadt. Dort machen wir deutlich: Wir lassen uns soziale Errungenschaften nicht nehmen.

Angriff auf den Sozialstaat entschieden zurückweisen

Arbeitgeberverbände und Bundesregierung propagieren erneut altbekannte Rezepte: Sozialkürzungen, längere Arbeitszeiten, weniger Schutz für Beschäftigte, dafür Steuergeschenke für Unternehmen und Reiche. Unter dem Vorwand von „Wettbewerbsfähigkeit“ und „Haushaltsdisziplin“ sollen die Kosten der Krise auf diejenigen abgewälzt werden, die jeden Tag arbeiten, produzieren, pflegen und ausbilden.

Die IG Metall sagt klar: Nicht mit uns!
Wer den Sozialstaat kürzt, schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer Tarifstandards angreift, treibt Lohndumping voran. Wer Mitbestimmung infrage stellt, greift demokratische Grundrechte im Betrieb an. Während Beschäftigte mit steigenden Mieten, hohen Energiepreisen und Arbeitsverdichtung kämpfen, sollen sie nun auch noch auf soziale Absicherung verzichten – das ist unsozial und ungerecht.

Gute Arbeit statt Profite für wenige

Die Beschäftigten haben die Grundlagen für Wohlstand geschaffen – nicht die Arbeitgeberverbände und nicht die Lobbyisten in Ministerien. Deshalb fordern wir:

  • sichere und gute Arbeitsplätze
  • faire Löhne und starke Tarifverträge
  • verlässliche soziale Sicherungssysteme
  • Investitionen in Zukunft, nicht in Sozialabbau

Der 1. Mai ist der Tag, an dem wir diesen Forderungen gemeinsam Nachdruck verleihen. Stillhalten hilft niemandem – Druck von der Straße schon.

Solidarität zeigen – jetzt erst recht

Ob Industrie, Handwerk, Dienstleistungen oder öffentlicher Dienst: Unsere Interessen sind miteinander verbunden. Wenn Sozialleistungen gekürzt werden, trifft das alle. Wenn Arbeitszeiten verlängert werden, verlieren wir Lebensqualität. Deshalb ist der 1. Mai ein Tag des gemeinsamen Widerstands und der Solidarität.

1. Mai in ganz Südhessen

Neben der Veranstaltung in Darmstadt finden auch weitere Aktionen und Kundgebungen des DGB zum 1. Mai in ganz Südhessen statt. Überall gehen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auf die Straße, um für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und gute Arbeit einzutreten.