20. Juni 2026 | Darmstadt
11.00 Uhr | Start der Demonstration am Hauptbahnhof
12.00 Uhr | Kundgebung auf dem Karolinenplatz
Solidarisch finanzieren. Sicher versorgen. Sozialstaat und Demokratie verteidigen.
Im Rahmen des Aufrufs zu den Aktionstagen vom 17. bis 20. Juni des DGB Hessen-Thüringen und seiner Mitgliedsgewerkschaften finden am 20. Juni Demonstrationen in Kassel und Darmstadt statt. Zur Demonstration in Darmstadt ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf.
Die Signale aus Berlin und Wiesbaden sind eindeutig: Unter dem Vorwand der Haushaltskonsolidierung sollen Sozialleistungen gekürzt, öffentliche Daseinsvorsorge geschwächt und soziale Sicherungssysteme ausgehöhlt werden.
Während Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden und große Vermögen weiter wachsen, sollen Beschäftigte, Rentner*innen, Familien, Erwerbslose, Menschen mit Behinderungen sowie junge Menschen die Zeche zahlen.
Wir sagen klar und deutlich: Nicht mit uns!
Der Sozialstaat ist kein Luxus. Er ist das Fundament einer gerechten und demokratischen Gesellschaft. Wer Renten kürzt, Krankenhäuser schließt, Pflege verteuert, Bildungsangebote abbaut oder Arbeitnehmerrechte angreift, gefährdet den sozialen Zusammenhalt und öffnet Spaltung und Demokratiefeinden Tür und Tor.
Dafür gehen wir auf die Straße:
Renten sichern
Keine Absenkung des Rentenniveaus. Keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine Rente, von der man leben kann.
Gesundheit ist keine Ware
Für eine solidarische Gesundheitsversorgung statt Zwei-Klassen-Medizin. Gute Pflege darf weder Betroffene noch Angehörige finanziell überfordern.
Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen stärken
Leistungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe dürfen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Soziale Teilhabe ist ein Recht, keine Haushaltsfrage.
Bildung für alle
Gute Kitas, Schulen und Hochschulen brauchen Investitionen statt Kürzungen. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Gute Arbeit verteidigen
Keine Angriffe auf Arbeitszeitgesetz, Arbeitsschutz oder Entgeltfortzahlung. Beschäftigte brauchen Sicherheit, Respekt und faire Arbeitsbedingungen.
Investitionen statt Sparwut
Die Schuldenbremse darf nicht zur Zukunftsbremse werden. Wir brauchen Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und den sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft.
Reichtum gerecht besteuern
Große Vermögen und Erbschaften müssen endlich einen fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Für Steuergerechtigkeit statt Sozialabbau.
Unsere Antwort heißt Solidarität
Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen - nicht Jung gegen Alt, nicht Beschäftigte gegen Erwerbslose, nicht Menschen mit und ohne Behinderung.
Wer Menschen Sicherheit gibt, stärkt die Demokratie.
Wer soziale Unsicherheit schafft, bringt unsere Gesellschaft aus dem Gleichgewicht und schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Kommt zur Demonstration!
Leitet den Aufruf weiter, mobilisiert Kolleg*innen, Freund*innen, Nachbar*innen.
Seid viele, seid laut, seid unbequem, wir lassen uns den Sozialstaat nicht kaputtsparen!
Gemeinsam stehen wir ein für Solidarität und soziale Gerechtigkeit und das Fundament unserer Demokratie.