Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Warnstreik bei Opel in Rüsselsheim!

Über 1.500 Kolleginnen und Kollegen beim Warnstreik dabei!

Warnstreik Opel 04.11.2026


Rüsselsheim/Darmstadt.

Mehr als 1.500 Beschäftigte beteiligen sich am Warnstreik in Rüsselsheim

▶       Beschäftigte bei Opel protestieren gegen das Minusangebot der Arbeitgeber

▶       IG Metall fordert 5 Prozent mehr Geld, Gewinnbeteiligung und Beschäftigungssicherung

▶       Daniel Bremm: „Die Menschen erwarten ein faires Angebot, das ihre Leistung anerkennt, sowie Kaufkraft und Zukunft sichert.“

Die IG Metall Darmstadt setzt ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fort. Auch bei Opel in Rüsselsheim machten die Beschäftigten ihrem Unmut über das bisherige Angebot der Arbeitgeber Luft. Insgesamt beteiligten sich bei Opel und Stellantis in Rüsselsheim 1.500 Kolleginnen und Kollegen.

Die Beschäftigten fordern ein deutlich verbessertes Tarifangebot und eine verlässliche Perspektive für ihre Arbeitsplätze.

Daniel Bremm, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Darmstadt, kritisierte das bisherige Angebot der Arbeitgeber:

„Die Beschäftigten sorgen jeden Tag mit ihrer Arbeit für den Erfolg ihrer Unternehmen. Statt einer Anerkennung sollen alle nun Reallohnverluste hinnehmen. Das ist weder gerecht noch wirtschaftlich sinnvoll. Mit unserem Warnstreik machen wir deutlich: Die Menschen erwarten ein faires Angebot, das ihre Leistung anerkennt, sowie Kaufkraft und Zukunft sichert.“

Arbeitgeberangebot verschärft den Tarifkonflikt

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Hinzu kommen die Forderungen nach Beschäftigungssicherung, einer tariflichen Gewinnbeteiligung für wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen sowie einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen und Auszubildende.

Die Arbeitgeberverbände bieten dagegen eine streichbare Einmalzahlung im Jahr 2027 und lediglich 1,3 Prozent höhere Entgelte ab Juli 2028 bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Aus Sicht der IG Metall läuft dieses Angebot auf deutliche Kaufkraftverluste hinaus.